dersven • 19. Oktober 2026

Geschichte vorausdenken?

Kann nicht schaden. Und es erscheint mir sinnvoller, als nur ihr Mitläufer zu sein.    


Ein Videokommentar auf Social Media zu den Ereignissen in Frankreich hat mich wieder einmal getriggert. Gerne einfach draufklicken und anschauen, wer will. Ansonsten könnt ihr auch gleich unten weiterlesen. 


Ich liebe es, vom Ende her zu denken.  Ein denkbares Ende ist natürlich auch nur eine Geschichte.



Liege ich dadurch richtig, dass ich viele Entwicklungen vorausdenke, also eher von einem denkbaren Ende ausgehe, als von einem bekannten Anfang oder einem aktuellen Ereignis? Nicht immer. Bei Corona hatte ich jedoch einen Volltreffer gelandet. 

Wer mich kennt, weiß: Es ist diese allgemeine politische Gleichgültigkeit gegenüber den Verbrechen der politischen und medialen Eliten, gegenüber den Verbrechen der radikalen Minderheiten, den Verbrechern in den eigenen Reihen und den vielen Verbrechen, die auf gesamtgesellschaftlicher Ebene stattfinden, die ich seit 2020 sehr intensiv mit Worten verurteile, weil mir nur Worte bleiben. 


Ich habe in dieser Zeit wahrlich genug Motive angesammelt, das Ende der Staatsgewalt herbeizusehnen und zu feiern. Ich habe ebenso genug Motive, das Ende radikaler Minderheiten und NGOs herbeizusehen und zu feiern. Ich habe genug Motive die Zerstörung eines politmedialen Komplexes zu feiern, der die Dummheit der Massen speist und kultiviert und seine eigene ideologische Deutungshoheit zu festigen versucht.


Links, Rechts, Mitte? Brandmauer oder nicht? Und wenn ja auch gegen Linke?


Das ist Kindergarten gegen all das,  was noch kommen wird und kommen soll. Es ist das stimulierende Vorspiel einer gut organisierten und wahrscheinlich auch gut finanzierten Gewaltbewegung, die nicht nur den Staat vorführen soll, sondern auch die Medien und die ganze Breite der friedliebenden, passiven Gesellschaft. Es ist der gezielte Abriss des Systems, der mir im Grunde eine wahre Freude bereiten könnte, wäre da nicht diese Gewaltorgie und wären da nicht im Hintergrund die wahren Dämonen, die das alles inszenieren. 

Ich weiss - diese Art der Verschwörungstheorien finden wenig Anklang.
Eine dunkle Macht, die die Fäden zieht? Dämonen? Satanisten?  Woher soll ich das schon wissen?  So ist es. Wer weiß schon, wer oder was diese Transhumanisten und Eugeniker unserer Epoche antreibt? Wer weiß schon welcher Ungeist oder welche Dämonen sich hinter der Dark Enlightment Bewegung verbergen.

Welcher Geist trieb einen Curtis Yarvin an, der vor knapp 20 Jahren unter dem Pseudonym Mencius Moldbug seine Grundgedanken formulierte, die den Staat als ineffizient ansehen und ein unternehmensähnliches, autoritäres Regierungsmodell fordern.  Welcher Geist hat den britischen Philosophen Nick Land  dazu inspiriert, den Begriff „Dark Enlightenment“ zu erfinden und in einem gleichnamigen Essay Curtis Yarvins Theorien weiter auszuarbeiten. Und welche Energien sind es, die diese philosophische und intellektuelle Strömung dazu ermächtigt  haben, sich intensiv mit der Tech-Szene des Silicon Valley zu verknüpfen?


Prominente Namen, die mit diesen oder ähnlichen Ideen in Verbindung gebracht werden, sind unter anderem
Peter Thiel, Elon Musk und J.D Vance. Und das sind nur die bekanntesten Freunde der dunklen Aufklärung. Das WEF ist voll von Unternehmern, Wissenschaftlern, Medienschaffenden oder Politikern, die dieser Bewegung so einiges abgewinnen können.  


Sie alle werden mit großer Freunde, wenn nicht sogar mit ausgelassener Begeisterung auf das schauen, was sich gerade in Frankreich und langsam auch in Italien zeigt.

 

Dieser inszenierte Systemzerfall wird, da bin ich mir sicher, zu einer massiven Gegenreaktion führen, die von der Mehrheit der Gesellschaft geradezu herbeigesehnt und bejubelt wird. Am Ende der Gewalt-und-Gegengewalt Inszenierung steht dann, mit grosser Wahrscheinlichkeit, eine faschistoide Staatsgewalt, getragen von gefeierten Polit-Marionetten und finanziert und dominiert von globalen, transhumanen Eliten.


Das aber sehen nur wenige. Die meisten sehen nur die Gewalt und fordern entweder mehr Verständnis oder Gegengewalt.  Und wenn ich eines aus der hysterischen, ja manischen Corona-Pandemie  gelernt habe, dann weiß ich heute, dass meine Beiträge auf wortmut, so wie dieser hier, auf keine grosse Resonanz stoßen werden und wenig Sinn machen.


Selbst diejenigen, die während Corona noch im Geiste an meiner Seite standen, werden schon bald dem Ruf nach einer harten Hand, nach Ordnung und Sicherheit verfallen. Sie werden dann auf die Würde des Menschen und die individuelle Freiheit, auf all die Werte, die sie einst so hochhielten, einen Dreck geben. Sie werden im kollektiven Rausch, besoffen von ihren fremdgesteuerten, konstruierten Vorurteilen, ihrer aufgestauten Wut endlich freien Lauf lassen können. Endlich stehen auch sie mal auf der richtigen Seite. Nicht wahr? 
 

Sie werden alle nicht nach oben schauen und dorthin, woher diese Probleme kommen? Sie werden nicht nach den wahren Ursachen schauen und diese bekämpfen, sondern nur die Symptome behandeln, nein, ausmerzen, denke ich eher.  Sie werden ihren Hass und ihre ganze negative Energie, die sie so lange unter qualvollstem Seelenschmerz gespeichert haben, ausgerechnet für die Interessen der Kräfte entladen, von denen sie vor geraumer Zeit selbst noch unterdrückt und bedroht wurden.


Nein. Ich trauere nicht um das System das fällt, um diesen Staat der zusammenbricht und die Staatsgewalt die derzeit und in Kürze noch mehr vorgeführt wird. Ich trauere um den Mangel an politischen Visionen, die zum Beispiel in Deutschland mutig und entschlossen, auf der Basis unseres Grundgesetzes, eine selbstbewusster, freiheitliche und durchaus wehrhafte, demokratische Gesellschaft und Ordnung ermöglichen, die endgültig auf Parteien, Fraktionen und Koalitionen verzichtet und viel mehr im politischen Streitgespräch die notwendige Klärung und die Mehrheiten findet.  Alleine mit dem Ziel vor Augen, die Freiheit und die Würde des Einzelnen und somit jeder Minderheit maximal zu schützen.  

Aber davon sind wir noch sehr weit entfernt. In naher Zukunft sind erst einmal die Transhumanisten am Drücker und die neueen Gewinner der Geschichte, die ihnen die dumme Masse schreibt.

Vielleicht reden wir in ein, zwei Jahrhunderten nochmal über diesen Post? Von mir aus gerne, sollte ich tatsächlich reinkarnieren und mich daran erinnern.

Passt auf eure Seelen auf.

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