Wer räumt den Müll weg?

Der vielleicht ehrlichste Job von allen. Aber ich wollte nie zur Müllabfuhr.
Ihr Lieben,
ich habe mich in meinem Leben vor
jedem Umzug von allen Sachen befreit, die ich nicht wirklich brauchte und Jahre nicht mehr benutzt hatte.
Von sogenannten Dingen, die Frequenzen ausstrahlten, die mich einfach
nicht mehr berührten. Von Dingen, die mich nicht mehr bewegten und selbst bewegungslos
mein Umfeld materiell belasteten.
Von Umzug zu Umzug wurden die Umzugskisten weniger und nur
der bislang letzte Umzug hatte dann doch nochmal einen Container gefüllt, da ich vor einigen Jahren mitsamt meiner Möbel und der antiken Möbel meiner bereits verstorbenen Ahnen auf die Kanaren weiterzog.
Energetisches Reinemachen nenne ich das immer. Und dieses Reinemachen habe ich auch immer mal wieder
im digitalen Bereich gepflegt. Auf meinem Blog wortmut und auf Social Media.
Insbesondere dort habe ich gemerkt, dass ich in der Vergangenheit
viele negative Frequenzen geteilt habe. Von anderen Menschen und meine eigenen habe ich dann auch noch dazu gegeben. Vieles auf wortmut diente damals auch
dem inneren Reinmachen und ich hatte oft geschrieben,
mein Blog ersetzt einen teuren Psychiater. Aber, die öffentliche Therapiesitzungen wurden mir mit der Zeit, rückblickend, auch
eine Last und so habe ich viele Texte
dem digitalen Zugriff entzogen. Nur wenige habe ich wieder hochgeladen, wenn es mir angesichts einer aktuellen Debatte in den Medien wichtig schien.
Wie z.B. der aktuell UFO-,Alien- oder Dämonen-Hype.
Ich muss ehrlich sein. Rückblickend kann ich nicht behaupten, dass mich auch nur einer dieser negativen Frequenz-Beiträge
deutlich glücklicher gemacht hat, oder andere. Geschweige denn hat meine Wortklauberei in meinem gesellschaftlichen Umfeld
irgendetwas verändert.
Die vergangenen 2 Wochen hatte ich nun wieder genutzt, um mich dem
energetischen digitalen Reinemachen zu widmen und ich habe im digitalen Raum, bereits
fast alle Beiträge gelöscht, in der ich die negative Energie von anderen und mir gespürt hatte. Das tut gut.
Es befreit in der Tat ungemein. Zumindest mich.
Andere Botschaften lasse ich jedoch nach wie vor stehen.
Seit geraumer Zeit
sprechen bekanntlich Egos aus anderen Dimension zu mir und ihre Botschaften sind sehr unterschiedlich. Mal heiter, mal düster, mal abgedreht schwarzhumorig und
in Form vieler Songtexte sind sie dann doch eher spirituelle Liebesbotschaften. Das alles werde ich nicht löschen, da es nicht von mir, sondern
durch mich hindurch in meine Wirklichkeit dringt.
Vorgestern hatte ich zudem
ein sehr intensives Gespräch mit guten Freunden, das, ohne dass ich es in diesem Augenblick wusste, eigentlich 1:1 dazu passte, was ich gerade getan hatte. Es ging, um es kurz machen, wie so oft um die Frage
was eigentlich noch Sinn macht in unserer Zeit und ob
das Heraushalten aus der gesellschaftspolitischen Diskussion nicht besser oder doch nur eine Form von
egoistischem Eskapismus ist?
Ist es ok, wenn man seinen Senf zu den vielen negativen Entwicklungen nicht mehr dazu geben will und, noch weiter, wenn man sich dem Senf gar nicht mehr geben will?
Wenn man alles ignoriert und sich nur darauf konzentriert,
ein bessere Vorbild zu sein, eine
bessere Version des Menschen und des Daseins zu werden, was einem als das Gute so vorschwebt?
Wohin will und soll man seine Energie geben?
Diese Diskussion hatte mich einen Tag lang intensiv beschäftigt, vor allem meine
eigene Haltung und mein Standpunkt dazu. Gestern Abend erst, kurz bevor ich zu Bett ging, dachte ich dann plötzlich, Mensch, Alter, Du bist doch gerade voll auf diesem Weg, Dich
von dem Müll zu befreien, der täglich vor Deinem Mac und Smartphone ausgeschüttet wurde und wird.
Warum solltest Du überhaupt auch nur eine Sekunde darüber nachdenken, erneut
neuen Müll aufzusammeln? Warum solltest Du wieder Deine
Nase in den Müll hineinstecken, um festzustellen, dass er ganz schön stinkt? Und warum solltest Du diesen Müll dann noch mit anderen teilen und
auch vor ihnen auskippen?
Was so klar und eindeutig logisch klingt, fällt mir dennoch persönlich schwer. Es nicht zu tun. Das gebe ich zu. Denn ich neige dazu, die
Müllberge bereits zu sehen, bevor sie überhaupt entstehen und ich dachte immer, es sei
meine Aufgabe andere darauf hinzuweisen. Sie davor zu warnen und den Müll wenigstens
mit meinen Worten auf geistiger Ebene abzuräumen, bevor er immer mehr wird. Ich erinnere mich nur an einen meiner ersten
wortmut Beiträge im März 2020, als ich das bereits vorhersah, was heute Realität ist. Und was hat es gebracht? Nichts!
Nach 6 Jahren ist mir klar geworden,
wie dreckig, stinkig und sinnlos diese Arbeit eigentlich ist. Ganz ehrlich. Ich bin der Ansicht, wer den Müll sieht und sich daran stört,
der sollte ihn auch wegräumen. Er sollte ein
echter Müllmann oder eine echte Müllfrau werden und nicht nur ständig mit dem Finger darauf zeigen und sich die Nase zu halten.
Ich oute mich.
Ich bin kein Müllmann geworden
und will es auch nicht sein. Ich will aber auch nicht mehr derjenige sein, der mit zugekniffener Nase darauf verweist.
Ihr werdet hier auf Facebook und auf anderen Plattformen auf denen ihr mir evtl. folgt
daher keinen üblichen Müll mehr zu lesen bekommen, den ihr von anderen ja auch genug schon zu lesen bekommt.
Ich werde mich energetisch lieber mit
meinen seltsamen Egos verbinden und jemandem intensiver meine Aufmerksamkeit schenken, der mich schon seit langem darum bittet, dass ich mich mehr um ihn kümmere. Die Rede ist
vom Schöpfergeist, der uns allen innewohnt
Natürlich werde ich die Politik und das Zeitgeschehen auch weiterhin verfolgen. Denn es geht mir nur noch darum,
zu wissen wann es für mich Zeit ist noch einmal umzuziehen.










