Ich bin schon lange aufgewacht. Und nun?

Was machen wir aus dem Rest ... unseres Widerstandes?
Neulich hatte ich mal wieder ein längeres Gespräch mit mir.
"Sag Mal Sven", sagte ich beim Spazierengehen, "als es mit Corona damals los ging, da hattest Du Dich bereits ganz früh, war es nicht im Februar 2020 bereits, zu Wort gemeldet. Du hattest Dich auf
wortmut ziemlich
wortgewaltig in Deinen Widerstand mit Deinen Wortgefechten begeben." Ich nickte und fragte: "Ja. Wieso?" Und ich antwortete mir: "Na ja. Du hast dann fast täglich mit deiner
Dir eigenen Polemik die
Fackel der Freiheit auf Deinem Blog hochgehalten. Und nun? Was ist mit Dir passiert. Ukraine, Iran, Identifikationspflicht, 3. Weltkrieg...und auf wortmut liest man fast nichts mehr von Dir. Was ist denn los?"
Lange Pause.
Ich musste nachdenken und wusste erstmal nicht was ich mir antworten sollte. Ich schaute aufs Meer, sah einer Möwe zu, wie sie darauf landete und lächelte ein paar Touristen an, die mir begegneten. Nach vielleicht gut 2 Minuten antwortete ich mir zögerlich: "Wirklich gute Frage. Ich weiss auch nicht genau,
warum mir der Antrieb fehlt. Ich könnte sagen, die ganze
Situation erscheint mir diesmal zu komplex. Vor allem
für
Polemik. Aber ist es das? Und kann ich nur Polemik? Aber es stimmt. Ja. Ich stehe auf der Bremse, was meine wortmut Posts derzeit angeht."
Diese Antwort reichte mir natürlich nicht und ich musste nachhaken. "Aber warum stehst Du auf der Bremse?
Gerade Du müsstest doch jetzt
Gas geben angesichts der
immensen Bedrohungen unserer individuellen Freiheit."
Ich dachte nach. Wieder lange. Dann sagte ich mir: "Ich denke einfach
das alles gesagt ist. Und ich denke, dass ich diesem üblichen
Widerstandsgeschreie, das ich ja jeden Tag auf diversen Plattformen lesen und hören kann, nicht auch
noch meinen Senf dazu geben muss. Es stimmt. Ich hatte in der Coronazeit mehr
geklotzt als gekleckert. Dem aufmerksamen Leser aber musste klar sein, dass es mir nicht nur um Corona, das Virus, die Impfung und all den Begleit-Mist ging, sondern immer um
das große Bild, das sich abzeichnete. Die
Abschaffung unserer individuellen Freiheit und die komplette
Kriegserklärung gegen die
Werte und unsere Geschichte der europäischen
Aufklärung. Dieses Bild habe ich immer wieder skizziert und zu vermitteln versucht. Alles was dann während Corona und danach passierte zeigte mir nur, dass ich das richtige Bild vor Augen hatte.
Diese Posts hier sind ein
gutes Beispiel worum es mir am Ende ging und immer noch geht und warum ich denke, dass es in allem um
unsere Energie
geht, die sie uns in einem "spirituellen" Krieg nehmen wollen."
Ich nickte und verstand mich nur zu gut. "Du meinst also, es ist
eigentlich alles gesagt und die aktuellen Ereignisse sind für Dich lediglich
weitere Meilensteine auf den Weg in eine Welt, die Du schon lange kommen sahst und die Du seit geraumer Zeit in
Deinen Kurzgeschichten skizzierst?"
Ich nickte und antwortet: "So kann ich es sehen. Ja. Es ist für mich
wenig zielführend auf das aktuelle Zeitgeschehen zu reagieren, zumal ich mich von
den üblichen reflexartigen Reaktionen meiner
alten Schwurbler-Community oft gelangweilt abwende, oder ihr sogar nicht selten widersprechen muss. Denn ich habe oft das Gefühl, dass sich
diese abgespaltete Gruppierung selbst
instrumentalisieren lässt und eher viel zur
weiteren Spaltung der Gesellschaft beiträgt, als zu einer
Lösung der gigantischen Probleme vor denen die Menschheit steht.
Ich frage mich ernsthaft, wo liegt ihr Beitrag für eine bessere Zukunft, wenn sie über jedes Stöckchen springen, das man ihnen hin hält. Was ist ihr Beitrag für
eine Zukunft in maximaler Individueller Freiheit, in Frieden und gegenseitigem Respekt?,
frage ich mich ernsthaft, wenn ich viele zynische und überhebliche Kommentare lese, in denen sogar unterschwellig über
getötete Menschen geredet wird, die
zurecht ermodet wurden.
Als ob es gerechte Kriege und Mörder gäbe."
"Ok. Aber. Was ist denn
Dein Beitrag", fragte ich mich selbstkritisch?
Ich rieb mir das Kinn, die Nase und die Stirn und dann wieder das Kinn. "Wieder eine gute Frage. Ich denke, ich sollte mich in dieser Frage durchaus scharf kritisieren. Als ein meist
stiller Beobachter des Zeitgeschehens, der sich oft langweilt, wenn er das liest und hört, was der selbsternannte Widerstand von sich gibt, trage ich
herzlich wenig aktiv zu einer besseren Zukunft bei. Ich könnte darauf hinweisen, dass ich nach Menschen und Bewegungen suche, deren
Lebensgeschichten, Ideen und Konzepte mich inspirieren und denen ich mich vorsichtig annähere. Wer mich kennt, der weiss,
dass ich mich keinen Menschen und Bewegungen so richtig anschliessen kann.
Es dominiert immer mein Bedürfnis nach kritischer Distanz. Gerne auch nach liebevoller kritischer Distanz. Aber darüber zu schreiben, das ist weniger spektakulär und ich habe auch, noch nicht, das Bedürfnis dazu. Polemik braucht es dabei, so denke ich, gar nicht und hin und wieder lasse ich es ja doch durchblicken, wie zum Beispiel auch in diesem Post schon vor langer Zeit:
Das Gespräch mit mir war an diesem Punkt eigentlich beendet. Ich spürte zwar, dass da
noch ein paar Fragen zwischen uns offen waren, aber ich war zu entspannt, um mich weiter darauf zu konzentrieren. Ich hatte nach dem langen Spaziergang viel mehr
Lust auf ein eiskaltes Bier. Das bestellte ich mir in einer Bar, die ich erreichte und
ich dachte dann auch über euch nach.
Über die Wenigen, die diese Zeilen vielleicht bis zum Ende lesen werden.
Ich wünsche euch auf jeden Fall eine gute Weiterreise. Es wird sicherlich abenteuerlich und ich vermute
mit Popcorn auf dem Sofa werdet ihr nicht so gut durch die Zeit kommen, wie ihr vielleicht vermutet. Auf meiner
Reise des ewigen Erwachens bin ich aktuell der festen Überzeugung, dass sie euch in
ihren geschickt eingefädelten Verwirrungs-Szenarien-Komplex die Energie und vitale Lebenskraft nehmen wollen. Sie wollen euch auf den
falschen, negativen Frequenzen halten, damit ihr euch schwach und machtlos fühlt.
Ich für meinen Teil
entziehe ihnen meine Energie. Ich richte sie auf die
wichtigen Felder. Das solltet ihr alle wenigstens auch manchmal oder so
oft wie möglich tun. Lasst uns singen:
"Always look on..". ihr wisst schon.

















